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27.03.2026
Stadtwerke Heilbad Heiligenstadt erneuern Teilstück der Fernwärmeleitung in der Wilhelmstraße
Rund sechswöchige Bautätigkeiten beginnen in der Woche nach Ostern.
Heilbad Heiligenstadt, 27. März 2026:
Aufgrund von vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten an der Fernwärmeleitung der Stadtwerke wird die obere Wilhelmstraße in Heilbad Heiligenstadt vom 7. April bis voraussichtlich 20. Mai 2026 für den Verkehr voll gesperrt, anliegende Häuser und Geschäfte bleiben fußläufig jedoch gut erreichbar. Die Baustelle erstreckt sich über eine Distanz von rund 100 Metern zwischen Rathaus und Riemengasse. Um Wege für Anwohner, Gewerbetreibende und deren Lieferanten sowie verkehrstechnische Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, wird die Baustelle in zwei Abschnitte aufgeteilt. „Mit den notwendigen Arbeiten agieren wir vorausschauend, um eine sichere Wärmeversorgung der Anlieger zu gewährleisten. Erneuert wird ein Teilstück der Heiztrasse, die hier im Jahr 1989 verlegt worden ist und aufgrund ihres Alters vorsorglich ausgetauscht werden muss. Im Rahmen der Bautätigkeiten sanieren wir zugleich auch sechs Hausanschlüsse“, erläutert Dirk Nehrkorn, Geschäftsführer der Stadtwerke Heilbad Heiligenstadt.
Zwei Bauabschnitte
Im ersten Bauabschnitt, der vom 7. April bis voraussichtlich 20. April andauert, wird die Ratsgasse selbst sowie die Wilhelmstraße im Bereich zwischen Ratsgasse und Schlaggasse voll gesperrt. Zugleich werden die Schlaggasse als auch die Vogelsgasse zu Sackgassen, da die Zufahrt auf bzw. die Einfahrt von der Wilhelmstraße nicht mehr möglich ist. Über die Windische Gasse bleibt eine Zufahrtsmöglichkeit zum Marktplatz über die Vogelsgasse bestehen.
Um ein Abfließen des Verkehrs zu ermöglichen, wird während des ersten Bauabschnitts der Marktplatz für beide Fahrtrichtungen geöffnet – an ihrem Ende (Einmündungsbereich zur Wilhelmstraße) besteht eine Wendemöglichkeit für Autos und Lastkraftwagen mit einer Länge bis zu zehn Meter. Auch der Lieferverkehr aus der unteren Wilhelmstraße kann somit über den Marktplatz in Richtung Aegidienstraße abfahren. Innerhalb der Lieferzeiten bis 13 Uhr gilt im Bereich des Marktplatzes jedoch besondere Vorsicht und Rücksichtnahme. Der Lieferverkehr für die Geschäfte, die sich im oberen Teil der Wilhelmstraße hinter dem Baustellenende befinden, kann über Lastkraftwagen mit einer Länge bis zu zehn Metern erfolgen. Sie können über die alte Torwache einfahren und für die Ausfahrt vor der Baustelle wenden.
Ab dem 20. April beginnt der zweite Bauabschnitt, bei dem sich die Arbeiten weiter in Richtung obere Wilhelmstraße verlagern. Durch die Anpassung bzw. Verkürzung der gesperrten Strecke auf nur noch ca. 70 Meter, ist die Ratsgasse dann wieder freigegeben und befahrbar, während die Schlaggasse und Vogelsgasse weiterhin als Sackgassen verbleiben. Während des zweiten Bauabschnitts wird die Ratsgasse als „umgekehrte“ Einbahnstraße agieren und somit einen Verkehrsfluss in Richtung Lindenallee ermöglichen. Der Lieferverkehr aus der unteren Wilhelmstraße kann weiter über den Marktplatz abfließen, während Autofahrer dann die Ratsgasse nutzen können. „Der Abschluss der gesamten Baumaßnahme soll voraussichtlich bis zum 20. Mai erfolgen, sodass die diesjährige Fronleichnam-Prozession von den Arbeiten nicht beeinflusst wird“, so SWH-Geschäftsführer Nehrkorn.
Öffentlicher Personennahverkehr
Während der gesamten Bautätigkeit kann die Haltestelle „Rathaus“ von den StadtBus-Linien A und B sowie die Haltestelle „Kurparkklinik“ von der StadtBus-Linie B nicht bedient werden. Stattdessen sind für beide Linien Ersatzhaltestellen in der Aegidienstraße (Nähe Robert-Koch-Straße) sowie im Kreuzungsbereich zur Windischen Gasse (rund 50 Meter oberhalb der Haltestelle „Krankenhaus“) eingerichtet. Im Regionalverkehr wird die Haltestelle „Marktplatz“ nicht für die Buslinien 3, 4 und 6 zur Verfügung stehen. Alle drei Buslinien werden deshalb ersatzweise die Haltestelle „Petristraße“ anfahren.
Entsorgung
Die EW Entsorgung wird an den beiden Endbereichen der Baustelle Sammelplätze einrichten. Hier können die von der Baustelle betroffenen Anwohner am jeweiligen Tag der Abholung ihre schwarzen Restmülltonnen, blauen Papiertonnen sowie die gelben Säcke zur Leerung bzw. Abholung deponieren.