Lebensqualität

Es sind viele Dinge, die die Lebensqualität einer Region ausmachen. Oft kommen sie gar nicht so spektakulär daher, aber es ist wichtig, dass sie jemand vorantreibt. Dieser jemand sind wir. Indem wir beispielsweise Infrastruktur im großen Maßstab ausbauen, Baugebiete erschließen oder im Rahmen des LEADER-Programms die Förderung regionaler Projekte unterstützen.

Umfangreiche Kanalbauarbeiten in Bickenriede schreiten voran: Koordiniert werden sie von Ingenieurin Melissa Nolte von der EW Projekt. Auf dem Bild ist sie während des ersten Bauabschnitts 2025 im Gespräch mit Tommy Schnitter, dem Polier der Firma Universalbau, zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt wurde unter anderem ein rund 400 Meter langer Schmutzwasserkanal verlegt, der bei Starkregenereignissen vor Überschwemmungen schützt.
AUSBAU INFRASTRUKTUR
Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt kümmern sich um die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten in der Region. Hier zu sehen sind sie vor dem Erschließungsareal von Hohes Rott VI in Heilbad Heiligenstadt.
BAUGEBIETE
Einladung zur Rast: Am Lutterwasserfall, einem rund zehn Meter hohen Naturdenkmal bei Großbartloff, lädt eine 2025 errichtete Wanderhütte zum Verweilen ein. Besucher können dort die besondere Atmosphäre genießen und den Ort für eine Pause inmitten der Natur nutzen.
LEADER-PROGRAMM UND REGIONALBUDGET
Der Wanderbus hat sich bei Wanderinteressierten in den Jahren fest etabliert. Seit seinem Bestehen konnten bis heute rund 15.700 Teilnehmer begrüßt werden.
WANDERBUS
INFRASTRUKTUR

Modernisierung der  Infrastruktur schreitet weiter voran

Im Eichsfeld entsteht Zukunft nicht nur in großen Sprüngen, sondern auch in vielen kleinen Etappen: Die Rede ist vom Kanalsystem in den Gemeinden der Region, dessen Um- und Ausbau die EW Wasser als Betriebsführerin des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) seit jeher kontinuierlich und verlässlich vorantreibt. Auch im Jahr 2025 ist auf diese Weise wieder Schritt für Schritt wichtige Infrastruktur realisiert worden – umsichtig geplant, nachhaltig umgesetzt und konsequent ausgerichtet an den Bedürfnissen vor Ort.

Bickenriede: Bauarbeiten gehen weiter

Wenn nach den Wintermonaten wieder die Baufahrzeuge rollen, zeigt sich, wie Infrastruktur Stück für Stück Kontur gewinnt. In Bickenriede sind die Arbeiten 2026 nach viermonatiger Pause fortgesetzt worden. Mit dem zweiten Bauabschnitt geht die Weiterentwicklung der örtlichen Kanalisation in die nächste Etappe. Auf dem Plan stehen ein rund 250 Meter langer Mischwasserkanal in der Hauptstraße, ein zweikanaliges Trennsystem in der Tränkgasse sowie ein etwa 60 Meter langer Schmutzwasserkanal im Bereich „Neue Pforte“. Umgesetzt wird die Maßnahme gemeinschaftlich vom WAZ Obereichsfeld, der Stadt Dingelstädt, dem TLBV, dem Wasserleitungsverband Ost-Obereichsfeld und den Thüringer Energienetzen (TEN).

Umfangreiche Kanalbauarbeiten in Bickenriede schreiten voran: Koordiniert werden sie von Ingenieurin Melissa Nolte von der EW Projekt. Auf dem Bild ist sie während des ersten Bauabschnitts 2025 im Gespräch mit Tommy Schnitter, dem Polier der Firma Universalbau, zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt wurde unter anderem ein rund 400 Meter langer Schmutzwasserkanal verlegt, der bei Starkregenereignissen vor Überschwemmungen schützt.

Umfangreiche Kanalbauarbeiten in Bickenriede schreiten voran: Koordiniert werden sie von Ingenieurin Melissa Nolte von der EW Projekt, hier im Gespräch mit Tommy Schnitter, dem Polier der Firma Universalbau. 

Gearbeitet wird in Bickenriede bereits seit Anfang 2025. Das Ziel: Der Ort soll eine zentrale Ortskanalisation erhalten und an die Kläranlage Schildbach angebunden werden. Im ersten Bauabschnitt wurde dafür unter anspruchsvollen Bedingungen ein zentraler Schmutzwasserkanal im Spülbohrverfahren verlegt und durch weitere Abschnitte in offener Bauweise ergänzt. So sollen Abwässer, die bislang überwiegend über Kleinkläranlagen entsorgt wurden, künftig vollständig erfasst und die Gewässer entlastet werden. Auch der Umgang mit Starkregen wurde mitgedacht. Ein rund 60 Meter langer Stauraumkanal ermöglicht eine regulierte Ableitung; Weitere Regen- und Mischwasserkanäle ergänzen das System. Der erste Bauabschnitt wurde Ende 2025 abgeschlossen. Insgesamt umfasst der WAZ Obereichsfeld-Anteil beider Bauabschnitte rund 2,5 Millionen Euro. Etwa 900.000 Euro davon stammen aus Fördermitteln des Freistaats Thüringen.

Arenshausen: Entwicklungsschub durch Modernisierung 

Manchmal ist Fortschritt besonders erlebbar, wenn ein Bauabschnitt freigegeben wird und Menschen vor Ort zusammenkommen. So war es im Oktober 2025 in Arenshausen. Gefeiert wurde nicht nur das Ende einer weiteren Bauetappe, sondern auch ein sichtbarer Entwicklungsschritt für den Ort. In den vergangenen Jahren ist hier nach und nach eine moderne Infrastruktur für Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung entstanden. Bürgermeister Matthias Geyer brachte die Bedeutung dieses Moments auf den Punkt: „Für Arenshausen ist heute ein wirklich besonderer Tag – deshalb ist es mir wichtig, allen, die an der Planung und Umsetzung der Bautätigkeiten beteiligt waren, meinen herzlichen Dank auszusprechen.“

Kinder nach vorn: Bei der offiziellen Eröffnung des jüngsten Bauabschnitts in Arenshausen in der Thomas-Müntzer-Straße hielten Adrian Grieß, Verbandsvorsitzender des WAZ Obereichsfeld, und Arenshausens Bürgermeister Matthias Geyer das Band. Den symbolischen Schnitt übernahmen die Jungen und Mädchen aus der Ortschaft am 24. Oktober 2025.

Kinder nach vorn: Bei der offiziellen Eröffnung des jüngsten Bauabschnitts in Arenshausen in der Thomas-Müntzer-Straße hielten Adrian Grieß, Verbandsvorsitzender des WAZ Obereichsfeld, und Arenshausens Bürgermeister Matthias Geyer das Band. Den symbolischen Schnitt übernahmen die Jungen und Mädchen aus der Ortschaft am 24. Oktober 2025.

Seit Februar 2024 wurden in der Gemeinde 780 Meter Schmutzwasserkanal, 300 Meter Regenwasserkanal und 520 Meter Trinkwasserleitung inklusive Anschlussleitungen neu verlegt. Gleichzeitig profitierten Straßen und Gehwege von einer Runderneuerung. So wird aus einer technischen Baumaßnahme ein Projekt, das im Alltag spürbar ist: durch den Anschluss an eine ressourcenschonende Infrastruktur, die die Versorgung nachhaltig sicherstellt. Der Gesamtwertumfang auf Seiten des WAZ Obereichsfeld liegt bei 1,7 Millionen Euro.

Lutter: Mit Infrastruktur verbinden und entlasten

Auch in Lutter zeigt sich, wie gezielte Investitionen die Lebens­qualität spürbar verbessern können. Mit der Fertig­stellung des ersten Bauabschnitts der Kreis­straße K 231 im Oktober 2025 wurde ein bedeutender Schritt erreicht. Über einen Zeitraum von fast zweieinhalb Jahren wurde gebaut, modernisiert und bei einem Gesamtwert­umfang von 3 Millionen Euro investiert – mit klarem Fokus auf Versorgungs­sicherheit und Zukunfts­fähigkeit.

Eröffnung der Ortsdurchfahrt in Lutter: Zum Abschluss des ersten Bauabschnitts in Lutter im Oktober 2025 gaben (v. l.) EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel, Ortsbürgermeister Christian Werner, Landrätin Dr. Marion Frant und Adrian Grieß, Verbandsvorsitzender des WAZ Obereichsfeld, die Ortsdurchfahrt offiziell frei. Das Band wurde von Rohrleitungen links und rechts gerahmt und veranschaulichte, was zu diesem Zeitpunkt bereits unter der Straße verlegt worden war.

Eröffnung der Ortsdurchfahrt in Lutter: Zum Abschluss des ersten Bauabschnitts in Lutter im Oktober 2025 gaben (v. l.) EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel, Ortsbürgermeister Christian Werner, Landrätin Dr. Marion Frant und Adrian Grieß, Verbandsvorsitzender des WAZ Obereichsfeld, die Ortsdurchfahrt offiziell frei. Das Band wurde von Rohrleitungen links und rechts gerahmt und veranschaulichte, was zu diesem Zeitpunkt bereits unter der Straße verlegt worden war.

Der Vorsitzende des WAZ Obereichsfeld, Adrian Grieß, fasste die Bedeutung der Maßnahme so zusammen: „Der Ausbau und die Moderni­sierung des örtlichen Trink- und Abwasser­netzes stellt für Lutter einen weiteren, wichtigen Meilen­stein dar, der den Bürgerinnen und Bürgern einen echten Zugewinn an Wohn- und Lebens­qualität bietet.“

Ein 1,2 Kilometer langer Schmutz­wasser­kanal, ein mehr als 1,1 Kilometer langer Regen­wasser­kanal sowie rund 600 Meter neue Trink­wasser­leitungen bilden das Rückgrat der neuen Infra­struktur. 81 Grund­stücke konnten somit an die Kläranlage Leinetal angeschlossen werden und profitieren nun von einer deutlich verbesserten Entsorgungs­situation. Gleichzeitig wurden Straßen und Gehwege umfassend erneuert und das Ortsbild sichtbar aufgewertet. Im Sommer 2026 folgt der zweite Bauabschnitt, der die Entwicklung konsequent fortführen wird.

Ershausen: Gemeinschaftsprojekt mit nachhaltiger Wirkung

Nach rund 23 Monaten Bauzeit wurde am 12. Dezember 2025 die Landes­straße 1007 zwischen Martinfeld und Ershausen wieder für den Verkehr freigegeben. Das Projekt mit einem Gesamtwert­umfang von 10,54 Millionen Euro umfasste neben dem Straßenbau die umfassende Moderni­sierung der Abwasser- und Trinkwasser­systeme sowie der Energie­versorgung. In der Orts­durchfahrt Martinfeld wurden 400 Meter Schmutz- und 350 Meter Regen­wasser­kanal sowie 330 Meter Trink­wasser­leitung erneuert. Ergänzt wurde dies durch die Installa­tion eines Verbindungs­sammlers und die Verlegung eines 3,33 Kilometer langen Steuer­kabels. Der Anteil des WAZ Obereichsfeld knapp 3 Millionen Euro.

Ergänzend wurden wichtige Umwelt- und Amphibien­schutz­maßnahmen umgesetzt. Vertreter aus Politik und Objekt­beteiligung würdigten das Vorhaben als gelungenes Gemeinschafts­projekt, das Funktionalität, Umwelt­aspekte und regionale Entwicklung sinnvoll miteinander verbindet.

Eröffnung der L1007 in Martinfeld: Nach 23-monatiger Bauzeit wurde die wichtige Verkehrsverbindung des Südeichsfeldes in Richtung Hessen im Dezember 2025 feierlich freigegeben. Beim Banddurchschnitt zu sehen sind unter anderem Tobias Knoblich, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur, Schimbergs Bürgermeisterin Doreen Mathias-Fromm, EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel, Landtagspräsident Thadäus König und Landrätin Dr. Marion Frant.

Eröffnung der L1007 in Martinfeld: Nach 23-monatiger Bauzeit wurde die wichtige Verkehrsverbindung des Südeichsfeldes in Richtung Hessen im Dezember 2025 feierlich freigegeben. Beim Banddurchschnitt zu sehen sind unter anderem Tobias Knoblich, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur, Schimbergs Bürgermeisterin Doreen Mathias-Fromm, EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel, Landtagspräsident Thadäus König und Landrätin Dr. Marion Frant.

Kontinuität als Leitmotiv

Ob in Bickenriede, Arenshausen, Lutter, Ershausen oder an einer der anderen zahl­reichen Baustellen – überall zeigt sich derselbe Ansatz: Infra­struktur wird nicht als isolierte Einzel­maßnahme verstanden, sondern als lang­fristiges Investitions­feld, das Lebens­qualität, Versorgungs­sicherheit und Zukunfts­fähigkeit miteinander verbindet.

Die Eichsfeldwerke setzen konsequent auf nach­haltige Planung, belast­bare Lösungen und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen der Region. So entsteht ein Netz­werk an Maßnahmen, die jeweils vor Ort wirken und gemeinsam das Eichsfeld als modernen, gut versorgten und lebens­werten Raum weiter stärken.

BAUGEBIETE

Wohn(t)räume in der Region verwirklichen

Attraktiver Wohnraum ist ein entscheidender Faktor für die Zukunfts­fähigkeit des länd­lichen Raums. Seit Jahren unterstützt die EW Projekt GmbH, eine Tochter­gesellschaft der Eichsfeldwerke, die Gemeinden im Landkreis dabei, passende Bauflächen zu entwickeln und für Bauwillige bereit­zustellen. Während in mehreren Orten bereits erschlossene Baugebiete weiterhin attraktive Grund­stücke bieten, startet mit Hohes Rott 6 in Heilbad Heiligenstadt aktuell ein neues, bedeutendes Projekt. Es zeigt beispielhaft, wie die EW Projekt nach­haltige Quartiere plant und kommunal abgestimmte Lösungen realisiert.

Mit dem Beginn der Erschließung des sechsten Bauabschnitts setzt die Stadt Heilbad Heiligenstadt gemeinsam mit der EW Projekt ihre erfolgreiche Entwicklung des Areals am Hohen Rott fort. Nach den Bauabschnitten 2 bis 5, in denen bereits 99 Grundstücke erschlossen wurden, entstehen nun weitere 19 Bauplätze in attraktiver Lage über den Dächern von Heilbad Heiligenstadt.

Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt kümmern sich um die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten in der Region. Hier zu sehen sind sie vor dem Erschließungsareal von Hohes Rott VI in Heilbad Heiligenstadt.

Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt kümmern sich um die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten in der Region. Hier zu sehen sind sie vor dem Erschließungsareal von Hohes Rott VI in Heilbad Heiligenstadt.

Symbolischer Spatenstich für Hohes Rott VI: Heilbad Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann, Landrätin Dr. Marion Frant und EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel geben den Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets.

Symbolischer Spatenstich für Hohes Rott VI: Heilbad Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann, Landrätin Dr. Marion Frant und EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel geben den Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets.

Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt kümmern sich um die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten in der Region. Hier zu sehen sind sie vor dem Erschließungsareal von Hohes Rott VI in Heilbad Heiligenstadt.
Symbolischer Spatenstich für Hohes Rott VI: Heilbad Heiligenstadts Bürgermeister Thomas Spielmann, Landrätin Dr. Marion Frant und EW-Geschäftsführer Ulrich Gabel geben den Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets.

Rund 2 Millionen Euro fließen in das etwa 1,6 Hektar große Gebiet. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Anlage von 660 Metern neuer Trinkwasser­leitungen, einem 500 Meter langen Schmutz­wasser- und einem 450 Meter langen Regen­wasser­kanal sowie neuen Gehwegen und Straßen­flächen von rund 1.650 Quadratmetern. Moderne LED-Straßen­laternen und die Ertüchtigung vorhandener Regen­rückhalte­becken komplettieren die Infrastruktur. Die Erschließung soll bis August 2026 abgeschlossen sein – ab Sommer könnten die ersten Bauvorhaben umgesetzt werden.

„Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen“, sagt  Mario Kunze, Bereichsleiter bei der EW Projekt. „Mit der Erschließung eines weiteren Abschnitts tragen wir erneut zur Attraktivität der Stadt und unserer gesamten Region bei.“

„Wir wollen Menschen die Möglichkeit geben, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.“
Mario Kunze
Bereichsleiter, EW Projekt
Portrait von Mario Kunze, Bereichsleiter bei der EW Projekt

Erschlossene Baugebiete mit viel Potenzial

Neben dem neuen Abschnitt am Hohen Rott begleitet die EW Projekt mehrere Baugebiete, die bereits vollständig erschlossen sind – in Ecklingerode, Ershausen, Dingelstädt und Kalteneber. Dort stehen weiterhin attraktive Grund­stücke zur Verfügung, die Bauwilligen kurzf­ristige und unkomplizierte Möglichkeiten bieten.

„Diese Baugebiete wurden behutsam in die bestehende Dorf- und Stadt­struktur integriert und berücksichtigen sowohl die örtliche Topo­grafie als auch die Bedarfe der Gemeinden“, betont Kunze. Für viele Orte bedeuten die zusätz­lichen Bauplätze nicht nur die Sicherung ihrer Einwohner­zahlen, sondern auch wichtige Impulse für Vereine, lokale Unter­nehmen und öffentliche Einrichtungen.

Die EW Projekt begleitet Kommunen dabei eng – von der technischen Planung über die Abstimmungen mit Behörden bis zur fertigen Erschließung. Durch die Einbindung weiterer EW‑Tochter­gesellschaften kann das Unter­nehmen Synergien nutzen, die eine effiziente und qualitativ hochwertige Umsetzung ermöglichen.

Ganzheitliche Entwicklung statt einzelner Maßnahmen

Ob Neuerschließung oder Vermark­tung bereits entwickelter Baugebiete – die Grundlage ist immer eine sorgfältige Analyse der jeweiligen kommu­nalen Rahmen­bedingungen. Jede Gemeinde hat unter­schied­liche Bedürfnisse, Chancen und Heraus­forderungen. Die EW Projekt entwickelt darauf aufbauend Lösungen, die wirtschaft­lich tragfähig, zukunfts­orientiert und passgenau sind.

Gerade für ländlich geprägte Regionen wie das Eichsfeld ist voraus­schauende Boden­entwicklung essenziell. Attraktiver Wohn­raum schafft Perspektiven, stärkt die regionale Bindung und sorgt dafür, dass junge Familien im Landkreis bleiben oder zurückkehren. Die Arbeit der EW Projekt trägt dazu bei, diese Struktur zu erhalten und weiter­zuentwickeln.

Lebensräume, die die Region stärken

Bis heute hat die EW Projekt mehr als 200 Bauplätze in zwölf Gemeinden realisiert – jedes einzelne Projekt ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Eichsfelds.

Mit dem neuen Abschnitt am Hohen Rott und den bereits erschlossenen Baugebieten in Ecklingerode, Ershausen, Dingelstädt und Kalteneber zeigt sich eine klare Linie: Die EW Projekt schafft nicht nur Baugrund, sondern langfristige Lebensräume. Sie ermöglicht Familien, im Eichsfeld zu Hause zu sein – heute und morgen.

Startschuss in Ecklingerode: Seit dem offiziellen Banddurchschnitt im Wohnbaugebiet in Ecklingerode 2024 haben 5 Familien ihren Wohntraum in der Gemeinde begonnen.

Startschuss in Ecklingerode: Seit dem offiziellen Banddurchschnitt im Wohnbaugebiet in Ecklingerode 2024 haben 5 Familien ihren Wohntraum in der Gemeinde begonnen.

Rodelbahn: So heißt das Neubaugebiet in Ershausen, dessen Erschließung von der EW Projekt vorangetrieben wurde.

Rodelbahn: So heißt das Neubaugebiet in Ershausen, dessen Erschließung von der EW Projekt vorangetrieben wurde.

Bereit für ihr Traumhaus: Bei der offiziellen Eröffnung des Neubaugebietes in Dingelstädt durften die ersten neuen Bauherren das Band durchschneiden.

Bereit für ihr Traumhaus: Bei der offiziellen Eröffnung des Neubaugebietes in Dingelstädt durften die ersten neuen Bauherren das Band durchschneiden.

Vogelperspektive: In Kalteneber sind noch einige wenige Baugrundstücke erhältlich. Weitere Informationen dazu haben Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt.

Vogelperspektive: In Kalteneber sind noch einige wenige Baugrundstücke erhältlich. Weitere Informationen dazu haben Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt.

Startschuss in Ecklingerode: Seit dem offiziellen Banddurchschnitt im Wohnbaugebiet in Ecklingerode 2024 haben 5 Familien ihren Wohntraum in der Gemeinde begonnen.
Rodelbahn: So heißt das Neubaugebiet in Ershausen, dessen Erschließung von der EW Projekt vorangetrieben wurde.
Bereit für ihr Traumhaus: Bei der offiziellen Eröffnung des Neubaugebietes in Dingelstädt durften die ersten neuen Bauherren das Band durchschneiden.
Vogelperspektive: In Kalteneber sind noch einige wenige Baugrundstücke erhältlich. Weitere Informationen dazu haben Mario Kunze und Denise Gessinger von der EW Projekt.
LEADER-PROGRAMM UND REGIONALBUDGET

Ein Ort zum Ankommen Neue Wanderhütte am Lutter-Wasserfall stärkt Naturerlebnis und regionale Zusammenarbeit

Wenn sich Bürgermeister Winfried König in der neuen Wander­hütte am Lutter-Wasserfall in Großbartloff umschaut, liegt ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht – und das aus gutem Grund. Mit der Fertig­stellung des Rast­platzes wurde nicht nur ein längst gewünschtes Bauprojekt umgesetzt, sondern ein weiterer Baustein für nachhaltigen Tourismus und gelebte Gemeinschaft geschaffen.

Gemeinsam mit dem Natur­park Eichsfeld Hainich Werratal und mit Unterstützung der LEADER-Förderung des Landkreises Eichsfeld hat die Gemeinde den Lutter-Wasserfall als touristisches Ziel weiter­entwickelt. „Die Leute, die einmal hier waren, kommen oft wieder“, sagt Winfried König. „Mit der Wander­hütte haben wir einen Ort geschaffen, an dem man gern inne­hält – und der zeigt, was möglich ist, wenn Kommune, Region und Förder­strukturen ineinander­greifen.“

Einladung zur Rast: Am Lutterwasserfall, einem rund zehn Meter hohen Naturdenkmal bei Großbartloff, lädt eine 2025 errichtete Wanderhütte zum Verweilen ein. Besucher können dort die besondere Atmosphäre genießen und den Ort für eine Pause inmitten der Natur nutzen.

Einladung zur Rast: Am Lutterwasserfall, einem rund zehn Meter hohen Naturdenkmal bei Großbartloff, lädt eine 2025 errichtete Wanderhütte zum Verweilen ein. Besucher können dort die besondere Atmosphäre genießen und den Ort für eine Pause inmitten der Natur nutzen.

Natur mit Geschichte – und Zukunft

Der Lutter-Wasserfall liegt zwischen Großbartloff und Effelder und ist als Kalksinterbach eine geologi­sche und landschaft­liche Besonder­heit der Region. Die rund zehn Meter hohe Steil­wand aus lockeren Kalk­sanden entstand vor etwa 5.000 bis 10.000 Jahren und wurde bereits 1979 unter Natur­schutz gestellt. Heute ist der Wasser­fall ein beliebtes Ausflugs­ziel für Familien, Wandernde und Natur­liebhaber.

Die neue Wander­hütte fügt sich harmonisch in diese Kulisse ein: Gegenüber stehen Ahorn­bäume, die bereits vor Jahren gepflanzt wurden, Wege führen bewusst zu Orten der Ruhe. Hier treffen Natur­schutz, touris­tische Nutzung und regionale Identität aufeinander – behutsam und durchdacht.

Naturschauspiel: Führt die Lutter ausreichend Wasser, wird der Lutterwasserfall hinter der neuen Wanderhütte zu einer besonderen Attraktion. In der schluchtartigen Vertiefung unterhalb des Falls finden verschiedene Vogelarten wie Wasseramsel, Zaunkönig und Gebirgsbachstelze einen Lebensraum.

Naturschauspiel: Führt die Lutter ausreichend Wasser, wird der Lutterwasserfall hinter der neuen Wanderhütte zu einer besonderen Attraktion. In der schluchtartigen Vertiefung unterhalb des Falls finden verschiedene Vogelarten wie Wasseramsel, Zaunkönig und Gebirgsbachstelze einen Lebensraum.

Ideengeber aus den Kommunen

Dass Projekte wie dieses entstehen können, ist der Zusammen­arbeit vieler Akteure zu verdanken. Uwe Müller vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal betont den Stellen­wert lokaler Initiativen: „Wir sind sehr glücklich, wenn Ideen direkt aus den Kommunen kommen. Die Naturparkverwaltung unterstützt diese Projekte sehr gern. Die Mittel des Regional­manage­ments dienen der Umsetzung und sind sehr willkommen.“ Die Wander­hütte ist ein konkretes Beispiel dafür, wie aus einer Idee vor Ort ein umgesetztes Projekt mit Mehr­wert für viele wird. Sie liegt direkt am Kanonen­bahn­radweg und ergänzt das Angebot an Rastplätzen entlang des Naturparkwegs Leine-Werra. Der TOP-Wanderweg Panorama Effelder, als Rund­wander­weg, führt ebenfalls vorbei. Zudem dient die Hütte als Start  und Treff­punkt einer Nordic Walking Gruppe – ein Ort, an dem Genuss und Aktiv­angebote miteinander verschmelzen.

„Ich berate Kommunen und Initiativen gern bei der Beantragung.“
Katrin Oberthür
Regionalmanagerin, Eichsfeldwerke
Portrait von Katrin Oberthür, Ansprechpartnerin für das Regionalmanagement bei den Eichsfeldwerken

Auch aus Sicht des Regional­manage­ments ist das Projekt ein starkes Signal. Katrin Oberthür, Regional­manage­ment im Auftrag der Eichsfeldwerke, unter­streicht den unter­stützenden Ansatz: „Ich berate Kommunen und Initia­tiven gern bei der Beantragung – und jederzeit können neue Projektideen in unserer Geschäftsstelle eingereicht werden.“ Das Ziel sei es, Prozesse möglichst niedrig­schwellig zu gestalten und gute Ideen nicht an Formali­täten scheitern zu lassen. Die Wander­hütte in Großbartloff zeigt, wie Förder­instrumente konkret Wirkung entfalten können.

Für die Ewigkeit gebaut

Ursprünglich war die Wander­hütte kleiner geplant. Doch Bürger­meister König entschied sich bewusst für eine nachhaltige Lösung: „Ich habe selbst eine Zeichnung gemacht – nach dem Vorbild der Hütten in Österreich. Das sollte etwas werden, das für die Ewigkeit gebaut ist.“

Eine Stracke darf nicht fehlen: Die neue Wanderhütte am beliebten Ausflugsziel im Luttertal lädt Wanderer und Erholungssuchende zur Rast ein. Den Anfang haben im Herbst 2025 die neben Katrin Oberthür von den Eichsfeldwerken am Projekt Beteiligten gemacht: Uwe Müller vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, Großbartloffs Bürgermeister Winfried König sowie André Knobel von der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld (vlnr).

Eine Stracke darf nicht fehlen: Die neue Wanderhütte am beliebten Ausflugsziel im Luttertal lädt Wanderer und Erholungssuchende zur Rast ein. Den Anfang haben im Herbst 2025 die neben Katrin Oberthür von den Eichsfeldwerken am Projekt Beteiligten gemacht: Uwe Müller vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, Großbartloffs Bürgermeister Winfried König sowie André Knobel von der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld (vlnr).

Finanzielle Unterstützung von LEADER: Die Idee zur neuen Wanderhütte – samt der Optik – stammt von Großbartloffs Bürgermeister Wilfried König. Umgesetzt werden konnte das Projekt durch das gemeinsame Anpacken der beteiligten Akteure und durch die finanzielle Unterstützung aus dem LEADER-Förderprogramm. Foto: Tino Sieland

Finanzielle Unterstützung von LEADER: Die Idee zur neuen Wanderhütte – samt der Optik – stammt von Großbartloffs Bürgermeister Wilfried König. Umgesetzt werden konnte das Projekt durch das gemeinsame Anpacken der beteiligten Akteure und durch die finanzielle Unterstützung aus dem LEADER-Förderprogramm. Foto: Tino Sieland

Eine Stracke darf nicht fehlen: Die neue Wanderhütte am beliebten Ausflugsziel im Luttertal lädt Wanderer und Erholungssuchende zur Rast ein. Den Anfang haben im Herbst 2025 die neben Katrin Oberthür von den Eichsfeldwerken am Projekt Beteiligten gemacht: Uwe Müller vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, Großbartloffs Bürgermeister Winfried König sowie André Knobel von der Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld (vlnr).
Finanzielle Unterstützung von LEADER: Die Idee zur neuen Wanderhütte – samt der Optik – stammt von Großbartloffs Bürgermeister Wilfried König. Umgesetzt werden konnte das Projekt durch das gemeinsame Anpacken der beteiligten Akteure und durch die finanzielle Unterstützung aus dem LEADER-Förderprogramm. Foto: Tino Sieland

Mit Kosten von rund 41.000 Euro – einschließlich Förderung – entstand so ein lang­lebiger und hoch­wertiger Rastplatz. Für die Gemeinde ist es ein weiterer Schritt nach vorn: „Fertig – wieder ein Stückchen weiter“, bringt es der Bürgermeister auf den Punkt.

Die neue Hütte reiht sich in ein bestehendes Netz ein: Insgesamt zehn Wander­hütten verteilen sich inzwischen über die Gemarkung von Großbartloff. Jede von ihnen ist Orientierungs­punkt, Treff­punkt und Ausdruck einer gemeinsamen Idee von Lebens­qualität im länd­lichen Raum.

WANDERBUS

30 Jahre Wanderlust per Bus und zu Fuß

Einsteigen, loswandern, Natur erleben und sich am Ziel wieder bequem zurückfahren lassen: Seit 30 Jahren macht der WanderBus das Eichsfeld auf besondere Weise erfahrbar. Was 1996 als Ringlinie begann, ist heute ein fest etabliertes Freizeit­angebot für Wander­begeisterte jeden Alters. Hinter dem Erfolgs­modell stehen die EW Bus, der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, der Landkreis Eichsfeld und der Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld (HVE). Gemeinsam verbinden sie Bewegung, Natur­erlebnis, regionale Geschichte und Gemeinschaft.

Die Idee zum WanderBus entstand aus zwei einfachen Ansätzen: Zur Aufgabe des beteiligten Natur­parks gehört es, die Region nach­haltig touristisch zu entwickeln. Gleichzeitig machte die Öffnung der inner­deutschen Grenze wieder viele Wege und Landschafts­räume im Eichsfeld neu erlebbar. Warum nicht einen Bus einsetzen, der es ermöglicht, am Ausgangs­punkt einer Wanderung auszusteigen und am Ziel einfach wieder einzusteigen? Die Lösung hieß 1996: WanderBus.

Der Wanderbus hat sich bei Wanderinteressierten in den Jahren fest etabliert. Seit seinem Bestehen konnten bis heute rund 15.700 Teilnehmer begrüßt werden.

Der Wanderbus hat sich bei Wanderinteressierten in den Jahren fest etabliert. Seit seinem Bestehen konnten bis heute rund 15.700 Teilnehmer begrüßt werden.

In den Folge­jahren fuhr der Bus dann erst einmal als Ring­linie nach Fahrplan. 2001 wurde daraus dann das Konzept, das bis heute trägt: feste Termine, aber wechselnde Touren und geführte Wanderungen mit erfahrenen Wander- und Naturpark­führern. „Unser WanderBus hat seit seinem Start 1996 eine beachtliche Entwicklung genommen“, betont Michael Raabe, Geschäftsführer der EW Bus. „In 30 Jahren durften wir 15.700 Wanderer begrüßen und haben mit den Bussen fast 39.000 Kilometer zurückgelegt.“

Der WanderBus im Wandel der Zeit. Ursprünglich startete er als Ringlinie, heute stehen individuell geplante Touren auf dem Programm.

Der WanderBus im Wandel der Zeit. Ursprünglich startete er als Ringlinie, heute stehen individuell geplante Touren auf dem Programm.

Jährlich neues Programm 

Die Saison beginnt tradi­tionell am Oster­montag und erstreckt sich bis in den Oktober hinein. Jedes Jahr stehen zehn abwechslungs­reiche Touren inklusive einer Rad­wanderung auf dem Programm. Die 30 Jahre-Jubiläums­tour führte Anfang Mai von der Alten Burg bei Reifenstein zur Landes­garten­schau nach Leinefelde.

Gemeinsame Freude über 30 Jahre WanderBus: Uwe Müller (Verwaltung Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal), Michael Raabe (Geschäftsführer EW Bus), Ute Morgenthal (Geschäftsführerin HVE Eichsfeldtouristik) und Ingo Steinicke (Leiter Referat Kreisentwicklung, Landkreis Eichsfeld) stellten das Programm für die Saison 2026 vor.

Gemeinsame Freude über 30 Jahre WanderBus: Uwe Müller (Verwaltung Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal), Michael Raabe (Geschäftsführer EW Bus), Ute Morgenthal (Geschäftsführerin HVE Eichsfeldtouristik) und Ingo Steinicke (Leiter Referat Kreisentwicklung, Landkreis Eichsfeld) stellten das Programm für die Saison 2026 vor.

Neues Programmheft: Der WanderBus-Flyer für die Saison 2026 liegt an zentralen Punkten in der Region aus.

Neues Programmheft: Der WanderBus-Flyer für die Saison 2026 liegt an zentralen Punkten in der Region aus.

Gemeinsame Freude über 30 Jahre WanderBus: Uwe Müller (Verwaltung Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal), Michael Raabe (Geschäftsführer EW Bus), Ute Morgenthal (Geschäftsführerin HVE Eichsfeldtouristik) und Ingo Steinicke (Leiter Referat Kreisentwicklung, Landkreis Eichsfeld) stellten das Programm für die Saison 2026 vor.
Neues Programmheft: Der WanderBus-Flyer für die Saison 2026 liegt an zentralen Punkten in der Region aus.

Ergänzt wird die Saison seit 2007 durch ein Spezial­angebot: die Fahrt zu den Weihnachts­krippen im Januar entlang des Südeichsfelder Krippen­wegs. „Die Strecken entwickeln wir in Zusammen­arbeit mit unseren erfahrenen Wander- und Naturpark­führern, um den Teilnehmern immer wieder neue markante Aussichts­punkte und interessante Einblicke in die heimische Kultur­landschaft zu bieten“, erklärt Uwe Müller, Verwaltungs­angestellter beim Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Dabei sind die Touren höchstens zehn Kilometer lang und mit Pausen so geplant, dass sie für die Teilnehmer gut zu bewältigen sind.

„Wir wollen den Teilnehmern immer wieder neue interessante Einblicke in unsere heimische Kulturlandschaft bieten.“
Uwe Müller
Verwaltungsangestellter, Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal
Uwe Müller (Verwaltung Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal)

Beliebte Klassiker

Zu den beliebtesten Angeboten zählt seit jeher der Oster­spaziergang zum Saison­start. 2026 führte die Auftakt­tour über den Erlebnis­pfad im Kalkstein­tagebau Deuna. Ebenfalls stark nach­gefragt sind Wanderungen entlang des Grünen Bandes an der ehema­ligen inner­deutschen Grenze. Hier verbinden sich Natur und Geschichte besonders eindrucksvoll. Persönliche Erinnerungen der Wander­führer machen diese Touren einzig­artig. Zu den prägenden Stationen aus 30 Jahren WanderBus zählt auch der erwähnte Tagebau Deuna. Der Blick auf die große Technik zur Gewinnung von Kalkstein, der Landschafts­wandel und die Rekultivierung hat vielen Wander­freunden spannende Einblicke eröffnet. Und nicht zuletzt punktet die Weihnachts­krippentour als Abschluss der besinn­lichen Zeit mit ihrem ganz eigenen Flair.

„Die Teilnehmer der WanderBus-Touren bilden eine kleine Gemeinschaft - viele von ihnen kennen sich sogar schon seit Jahren und nehmen regelmäßig teil.“
Michael Raabe
Technischer Geschäftsführer, EW Bus
Portrait von Michael Raabe, Technischer Geschäftsführer EW Bus

Ein Angebot, das verbindet

Der WanderBus hat sich somit im Laufe der Zeit zu viel mehr als einem prak­tischen Verkehrs­mittel entwickelt. Er ist ein Treffpunkt auf Rädern. Viele Teil­nehmer verabreden sich zu den Touren, andere kommen allein und finden unter­wegs Anschluss. Michael Raabe beschreibt es so: „Genau das ist es: dieses Zusammen­gehörigkeits­gefühl. Die Teilnehmer der WanderBus-Touren bilden eine kleine Gemeinschaft – viele von ihnen kennen sich sogar schon seit Jahren und nehmen regel­mäßig teil.“ Gerade für ältere Menschen, für Allein­stehende und für alle, die gern gemeinsam unterwegs sind, stellt der Bus damit auch ein soziales Angebot dar.

Nach 30 Jahren fällt die Zwischen­bilanz eindeutig aus: Der WanderBus hat sich im Eichsfeld etabliert. Neue Ziele gehen auch in den nächsten Jahren nicht aus. Auch künftig sollen besondere Anlässe und regionale Höhe­punkte in das Programm eingebunden werden.

30 Jahre WanderBus: Die Jubiläumstour stieß auf großes Interesse und führte die rund 70 Teilnehmer von der Alten Burg bei Reifenstein bis zur Landesgartenschau nach Leinefelde-Worbis

30 Jahre WanderBus: Die Jubiläumstour stieß auf großes Interesse und führte die rund 70 Teilnehmer von der Alten Burg bei Reifenstein bis zur Landesgartenschau nach Leinefelde-Worbis

Erfahrene Wander- und Naturparkführer planen die Wandertouren und vermitteln unterwegs viel Wissenswertes über die Region

Erfahrene Wander- und Naturparkführer planen die Wandertouren und vermitteln unterwegs viel Wissenswertes über die Region

Die Besichtigung der Klosterkirche Reifenstein gehörte  zum Programm der diesjährigen WanderBus-Jubiläumstour.

Die Besichtigung der Klosterkirche Reifenstein gehörte zum Programm der diesjährigen WanderBus-Jubiläumstour.

30 Jahre WanderBus: Die Jubiläumstour stieß auf großes Interesse und führte die rund 70 Teilnehmer von der Alten Burg bei Reifenstein bis zur Landesgartenschau nach Leinefelde-Worbis
Erfahrene Wander- und Naturparkführer planen die Wandertouren und vermitteln unterwegs viel Wissenswertes über die Region
Die Besichtigung der Klosterkirche Reifenstein gehörte  zum Programm der diesjährigen WanderBus-Jubiläumstour.
ZAHLEN ZUM WANDERBUS

10

Touren

pro Jahr

15.700

Wanderbegeisterte

haben bislang teilgenommen

≈ 39.000

Kilometer

hat der WanderBus bis heute zurückgelegt

ZU DEN MAGAZINBEREICHEN

Nachhaltigkeit

Daseinsvorsorge und Nach­haltig­keit sind untrennbar mitein­ander verbunden.

Knowhow

Unser lang­jährig erwor­benes Wissen ermög­licht uns, bei Lösun­gen oft voran­zugehen.

Umwelt­schutz

Beim Erhalt unserer Welt für die nächste Genera­tion kommt es auf jede Einzel­maßnahme an.

Verant­wortung

Verant­wortung zeigt sich in ent­schlos­senem Han­deln, das letzt­lich allen zugute kommt.