Verantwortung
Verantwortung tragen heißt, eine Region so zu gestalten und auszustatten, dass sie Zukunft hat. Wir erfüllen diesen Auftrag jedes Jahr aufs Neue: als attraktiver Arbeitgeber speziell auch für junge Menschen, als verlässlicher Trinkwasser-Bewahrer oder als umsichtiger Servicepartner für die Kommunen aus der Region.
TALENTE
TRINKWASSERSCHUTZ
KOMMUNALE WÄRMEPLANUNG
Mitarbeiterförderung
Zwei Talente auf Erfolgskurs
Wie schafft man es, junge Arbeitnehmer nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig zu binden? Die Antwort liegt in einer Unternehmenskultur, die fördert, auf Vertrauen baut und interessante Perspektiven bietet. Wie diese aussehen können, zeigen die Karrieren von Arvid Gastrock-Mey und Lukas Döchert bei der EW Bus.
Beide Mitarbeiter sind Mitte zwanzig, hoch motiviert und übernehmen bereits heute wichtige Aufgaben im Tagesgeschäft. Damit zeigen sie eindrucksvoll, wie junge Menschen bei den Eichsfeldwerken früh Verantwortung übertragen bekommen und ihr Potenzial entfalten können.
Karriere bei den Eichsfeldwerken: Lukas Döchert und Arvid Gastrock-Mey übernehmen als Kraftverkehrsmeister bei der EW Bus in jungen Jahren schon viel Verantwortung.
Vom Wunschtraum zum Beruf: Arvid Gastrock-Mey
Für den gebürtigen Eichsfelder war der Weg zu seinem Traumberuf von Kindesbeinen an klar. Schon als Schüler absolvierte er ein Praktikum bei der EW Bus. Der Busbetrieb faszinierte Gastrock-Mey – das gilt bis heute. Nach dem Abitur startete er 2019 seine Ausbildung zum Busfahrer, genauer gesagt zur Fachkraft im Fahrbetrieb. Die Lehre verkürzte er um ein halbes Jahr und schloss sie 2022 mit Auszeichnung ab. Die IHK honorierte seine hervorragende Leistung mit einer Bestenförderung.
Zu den Hauptaufgaben von Arvid Gastrock-Mey gehört die Koordination der Schülerbeförderung im Landkreis.
2023 folgte in Vollzeit eine Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister, die er Anfang 2024 erfolgreich abschloss. Seitdem ist der inzwischen 25-Jährige Einsatzleiter und damit erster Ansprechpartner für die Schulen, wenn es um das Thema Schülerbeförderung im Landkreis geht. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die gesetzlich vorgeschriebene fortlaufende Fahrerweiterbildung. Damit der Busfahrer seinen Führerschein nicht verliert, werden regelmäßig Modulschulungen in sämtlichen Bereichen beispielsweise rund um die Themen Technik, Fahrtenschreiber, wirtschaftliches Fahren, Deeskalation und Gesundheit durchgeführt. Daneben ist er Ausbilder für die Busfahrer-Azubis, betreut die beruflichen Quereinsteiger bei der EW Bus und greift bei Sonderverkehren oder Fahrerausfällen gerne selbst zum Steuer.
Die Aufgaben sind vielfältig und das macht für Gastrock-Mey genau den Reiz aus: „Es ist die Abwechslung, die mich motiviert. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen – und ich kann sie aktiv und eigenverantwortlich angehen.“ Dass die EW Bus ihm diesen Weg so früh ermöglicht hat, empfindet er nicht als selbstverständlich: „Die Förderung hier ist schon außergewöhnlich. Ein weiterer Grund, dass ich mich dem Unternehmen eng verbunden fühle.“
Durchstarten im Eichsfeld: Lukas Döchert
„Große Fahrzeuge interessieren mich schon immer“: Die Motivation von Lukas Döchert klingt ähnlich wie die von Arvid Gastrock-Mey, aber er hat einen etwas anderen Weg eingeschlagen. Der Thüringer, der aus der Nähe von Saalfeld stammt, schnupperte nach dem Abitur kurz in ein Lehramtsstudium, ehe die Liebe zum Bus doch überwog und er seine Busfahrer-Ausbildung bei den Jenaer Stadtwerken absolvierte. Auch er verkürzte und schloss als Jahrgangsbester ab. Berufsschule und Meisterlehrgang führten ihn mit Arvid Gastrock-Mey zusammen – zunächst als Klassenkameraden, später als Freunde. Dass sie einmal Kollegen bei der EW Bus werden würden, war damals noch nicht absehbar.
Im März 2024 ergab sich jedoch plötzlich eine Gelegenheit und Döchert wechselte zur EW Bus. Mit dem Einstieg in das neue Unternehmen öffneten sich ihm gleich mehrere Türen: Neben seiner Tätigkeit im Fahrdienst und als Vertretung in der Einsatzleitung ist er seit Januar 2025 in der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit – eine zentrale Funktion innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe. Parallel dazu absolvierte er die Schulung zum Gefahrgutbeauftragten und ist in dieser Rolle künftig auch für die EW Entsorgung zuständig.
Neben seinen Tätigkeiten in der Einsatzleitung absolviert Lukas Döchert derzeit eine Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit – eine zentrale Funktion innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe Eichsfeldwerke.
In seiner beratenden Funktion als Arbeitssicherheitsexperte nimmt Döchert künftig jedes neue Gerät oder Fahrzeug unter die Lupe. Beispielsweise werden bald neue E-Busse den Fuhrpark ergänzen, dafür müssen Betriebshof und Abstellanlage entsprechend umgebaut und die nötige Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Jede Menge Aufgaben neben dem Busfahren, die Döchert aber sehr schätzt: „Ich kann hier all meine Fähigkeiten einbringen und erlebe täglich, dass meine Arbeit etwas bewirkt.“
Viel Raum für die eigene Entwicklung
Die Erfolgsgeschichte der beiden zeigt: Die Eichsfeldwerke sind mehr als nur ein attraktiver Arbeitgeber in der Region. Sie sind ein Ort, an dem Menschen an sich und an ihren Aufgaben wachsen können. Eine starke Identifikation mit der Region gehört dabei schon fast selbstverständlich dazu. „Ich bin hier angekommen – beruflich wie privat“, betont Döchert. Und Gastrock-Mey ergänzt: „Ich bin mit der Region verwurzelt und mit der EW Bus quasi verheiratet – und das meine ich durchweg positiv.“
TRINKWASSERSCHUTZ
Engmaschige Analytik stellt höchste Trinkwasserqualität sicher
Trinkwasser unterliegt in Deutschland strengen Qualitätskriterien und ist daher nicht umsonst das am meisten kontrollierte Lebensmittel. Das gilt auch im großen Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ). Hier setzt die EW Wasser als Betriebsführerin des Verbands nicht nur auf eine funktionierende Infrastruktur, sondern auch auf ein engmaschiges Analysesystem zur Qualitätssicherung.
Das weit verzweigte Versorgungsgebiet des WAZ erstreckt sich über fast 520 Quadratkilometer vom Landkreis Eichsfeld bis in Teile des Wartburg- und des Unstrut-Hainich-Kreises. Damit jederzeit frisches Wasser aus dem Hahn fließt, umfasst es neben der Einzelwasserversorgung von Ortschaften auch 14 sogenannte Gruppenwasserversorgungen, bei denen jeweils mehrere Gemeinden oder Ortschaften zusammengeschlossen sind. Insgesamt 65 Gewinnungsanlagen versorgen über ein Leitungsnetz von mehr als 600 Kilometern Länge rund 45.400 Menschen in der Region. Das stellt auch besondere Anforderungen an die Trinkwasseranalyse. Krankheitserreger wie Bakterien müssen sicher erkannt und Grenzwerte chemischer Stoffe, wie etwa Nitrat/Nitrit, Pflanzenschutzmittel oder Blei, strikt eingehalten werden.
Bei der Trinkwasseranalytik müssen sowohl Krankheitserreger wie Bakterien sicher erkannt werden. Zudem wird die Einhaltung von Grenzwerten chemischer Stoffe überprüft.
Multibarrierensystem als Basis
Die ständige Kontrolle des Trinkwassers ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, der sich die EW Wasser aber nicht allein stellen muss. Ein Multibarrierensystem verteilt in Deutschland die Verantwortung auf mehrere Schultern: Durch Verordnungen legt der Staat Schutzzonen fest und definiert darüber hinaus die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Während der jeweilige Versorger die Aufgaben der Wassergewinnung und -verteilung sowie die technische Überwachung und Analytik übernimmt, müssen die Haushalte auf eine normgerechte Installation sowie deren sicheren Betrieb achten.
„Mit ihrem breiten Leistungsspektrum stellt die EW Wasser sicher, dass täglich rund 5,6 Millionen Liter Trinkwasser für die Bevölkerung im Versorgungsgebiet bereitgestellt werden. Pro Person entspricht das einer Menge von fast 125 Litern *“, erklärt Projektingenieur Christian Senge.
* hierbei ist der gewerbliche Wasserbedarf berücksichtigt
Die Qualitätssicherung des Unternehmens für die jährliche Gesamtfördermenge von 2,5 Millionen Kubikmetern Wasser folgt einem klaren System. Dieses beruht auf den Anforderungen der Trinkwasserverordnung und sieht die Analyse von mindestens 65 Einzelparametern vor. In jedem Gruppenwasserversorgungsgebiet werden dafür - unabhängig von Störfällen oder Auffälligkeiten - jährlich mindestens vier Proben genommen. Hinzu kommen die Untersuchungen in den Einzelwasserversorgungen, die bei größeren Orten oder Städten wie Heiligenstadt sogar bis zu 40 Proben im Jahr ausmachen können. Jährlich ergeben sich somit rund 1.100 Trinkwasseranalysen mit insgesamt über 70.000 geprüften Einzelparametern.
Neben den Analysen tragen jährlich rund 450 Rohrnetzspülungen und kamerabasierte Untersuchungen der Gewinnungsanlagen zur Sicherung der Trinkwasserqualität bei. „Bei der hohen Anzahl der Trinkwasseranalysen kooperieren wir eng mit akkreditierten Laboren und den Gesundheitsämtern der jeweiligen Landkreise, die in unserem Auftrag Beprobungen vornehmen“, erläutert Qualitätsingenieurin Martina Arend. „Jede Probenentnahme folgt dabei klar definierten Standards. Zusätzlich führen wir auch Eigenkontrollen durch – zum Beispiel, wenn ein Verdacht auf Nitratbelastung besteht oder hohes Quellwasseraufkommen mit einer Trübung des Wassers einhergeht.“
Auch PFAS im Blick
Seit dem 12. Januar 2026 schreibt die Trinkwasserverordnung neuerdings auch verbindliche Grenzwerte für sogenannte PFAS vor. Diese „Ewigkeitschemikalien“ – genauer per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – kommen in vielen Alltagsprodukten wie Outdoorjacken, Pfannen oder Elektronik vor. Wegen ihrer hohen chemischen Stabilität sind sie extrem langlebig – sie können sich im menschlichen Körper anreichern und giftig wirken.
„PFAS aus der Welt zu schaffen, ist Aufgabe der Industrie, da sie diese Stoffe in den Umlauf bringen. Wir müssen durch unsere Kontrollen sicherstellen, dass PFAS nicht in unserem Trinkwasser vorkommen“, erklärt Senge. Schon seit 2022 lässt das Unternehmen deshalb das Wasser auf PFAS untersuchen – vorsorglich und schon bevor die neuen Grenzwerte in Kraft traten. „Die gute Nachricht: bisher waren alle Analysen immer ohne Befund“, so der Ingenieur.
Entnahme einer Rohwasserprobe an der Gewinnungsanlage Springmühle.
Der mit der Trinkwasserqualität verbundene hohe Analyseaufwand der EW Wasser bleibt in der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt und sauberes Trinkwasser wird oft als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. „Aber das ist es keinesfalls. Es geht um weit mehr als die Umsetzung von Standards. Dass Trinkwasser heute wie selbstverständlich aus dem Hahn fließt, ist das Ergebnis von einerseits kontinuierlichen Prozessoptimierungen sowie andererseits gezielter, bedarfsgerechter Investitionen unseres Unternehmens“, erläutert Senge.
Hinweis
Die wichtigsten aktuellen Daten zur Wasserqualität für jeden Ort im Versorgungsgebiet können ständig auf der Website der Eichsfeldwerke abgerufen werden.
ZAHLEN ZUM TRINKWASSERSCHUTZ
65
Einzelparameter
werden bei jeder Trinkwasseranalyse mindestens überprüft
∅ 1.100
Trinkwasserproben
werden pro Jahr analysiert
2.500.000
Kubikmeter Trinkwasser
werden jährlich zur Versorgung von rund 45.400 Personen gefördert
KOMMUNALE WÄRMEPLANUNG
Gemeinsam die Wärmewende gestalten
Keine bundesweite Klimaneutralität ohne Wärmewende vor Ort: Seit Anfang 2024 ist dafür das sogenannte Wärmeplanungsgesetz (WPG) in Kraft. Es verpflichtet alle Kommunen in Deutschland, bis spätestens Mitte 2028 einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Im Eichsfeld müssen sich die Gemeinden dieser Aufgabe jedoch nicht allein stellen, denn mit ihrer Expertise unterstützt die EW Energie die Planungsverantwortlichen tatkräftig.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, die Wärmeversorgung lokal strategisch auszurichten und damit einen zentralen Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 zu leisten. Denn wie wir heizen, hängt unmittelbar von Entscheidungen in unserer Kommune ab. Wärme lässt sich anders als Strom nicht über weite Strecken transportieren und ist daher auch maßgeblich von den Gegebenheiten vor Ort abhängig.
Auf einen Blick: Die Erstellung eines kommunalen Wärmeplans ist umfänglich und erfolgt in sechs Phasen, bei denen die EW Energie unterstützt und gemeinsam mit den Kommunen sinnvolle Zukunftsstrategien entwickelt.
Bei der Situationsbeurteilung und eventuellen Plänen berät die EW Energie deshalb insgesamt elf Verwaltungsgemeinschaften und damit nahezu alle der rund 90 Gemeinden im Landkreis Eichsfeld. Ausgenommen sind lediglich Leinefelde-Worbis und Dingelstädt, die für die Planung eigene Strukturen aufgebaut haben. Unabhängig davon, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) voraussichtlich im Juli 2026 durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abgelöst wird, bleibt die kommunale Wärmeplanung eine zentrale strategische Grundlage für die künftige Wärmeversorgung in den Gemeinden.
Begleitung des gesamten Prozesses
Als das Wärmeplanungsgesetz in Kraft trat, standen viele Gemeinden vor einer großen Herausforderung. Die kommunale Wärmeplanung ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe – fachlich anspruchsvoll, datenintensiv und organisatorisch komplex. Zudem muss ein eigener Planungsverantwortlicher gestellt werden. „Die Gemeinden haben uns um Unterstützung gebeten, da ihnen sowohl das spezifische Know-how als auch das Fachpersonal fehlt“, erklärt Erik Winter, Geschäftsführer der EW Energie.
Unterstützung: Die EW Energie, hier zu sehen sind Dirk Nehrkorn und Erik Winter in Heilbad Heiligenstadt, teilt ihr Wissen über Energieplanung für die Zukunft.
Hier setzt die EW Energie an. Sie übernimmt zwar nicht die Rolle der planungsverantwortlichen Stelle – diese verbleibt bei den Kommunen –, begleitet jedoch den gesamten Prozess: von der Vorbereitung über die Ausschreibung und Datenbeschaffung bis hin zur Bestands- und Potenzialanalyse sowie zur Entwicklung einer Umsetzungsstrategie. Auch die Einbindung der Öffentlichkeit und der politischen Gremien wird aktiv unterstützt. „Wir beraten, bereiten Ausschreibungen vor, begleiten die Vergabe und den gesamten Datenprozess“, so Winter. „Die Gemeinden haben mit uns einen festen Ansprechpartner, der sie Schritt für Schritt durch das Verfahren führt.“
Saubere Analyse statt Aktionismus
Im Kern geht es bei der kommunalen Wärmeplanung darum, den Ist-Zustand systematisch zu erfassen: Wie hoch sind die aktuellen Wärmeverbräuche? Welche Energieträger werden eingesetzt? Wo bestehen Potenziale für Nah- oder Fernwärme? Wo sind dezentrale Lösungen sinnvoll? „Kommunale Wärmeplanung heißt zunächst einmal: Wir schauen uns die Versorgung einer Gemeinde ganz genau an und erfassen belastbare Daten“, führt Winter weiter aus. „Auf dieser Grundlage können wir realistische und wirtschaftliche Lösungen entwickeln.“
Gerade im ländlich geprägten Eichsfeld wird sich vielerorts zeigen, dass dezentrale Lösungen weiterhin die entscheidende Rolle spielen werden. „In den meisten Orten wird es darauf hinauslaufen, dass sich die Menschen wie bisher selbst um ihre Heizungsanlage kümmern“, betont Winter. „Aber sie bekommen mit dem Wärmeplan eine wichtige Informationsgrundlage, etwa darüber, ob in ihrem Quartier perspektivisch ein Wärmenetz entstehen kann.“
In Heilbad Heiligenstadt, wo bereits ein Fernwärmenetz besteht, wurden durch die fertiggestellte Wärmeplanung beispielsweise schon konkrete Prüfgebiete für einen möglichen Ausbau des Netzes identifiziert. In Teistungen bietet sich die Wärme aus einem Stausee eventuell für ein kleines Nahwärmenetz an.
Information schafft Vertrauen
Ein zentrales Anliegen der EW Energie ist es, Transparenz zu schaffen. Bereits vor Beginn der eigentlichen Planungsphase hat das Unternehmen Informationsveranstaltungen für Bürgermeister und kommunale Vertreter organisiert. Inzwischen fanden zudem sieben Bürgerveranstaltungen statt – allein in Heilbad Heiligenstadt gab es fünf Veranstaltungen im direkten Zusammenhang mit der Wärmeplanung. „Uns war wichtig, frühzeitig zu informieren und Unsicherheiten abzubauen“, betont Winter. „Die Wärmeplanung ist kein unmittelbarer Eingriff in den Heizungskeller, sondern eine strategische Orientierungshilfe.“
Die gesetzlich festgelegten Anforderungen an die Städte und Gemeinden der Region bezüglich der kommunalen Wärmeplanung sind eine Herausforderung. Informationsveranstaltungen wie diese hier in Siemerode werden von der EW Energie gemeinsam mit den Gemeinden organisiert.
Am Ende geht es um eine ganz einfache Frage: Wie heize ich künftig zukunftssicher mein Zuhause? Dass nahezu alle Verwaltungsgemeinschaften im Eichsfeld die Unterstützung der EW Energie in Anspruch nehmen, ist für Winter auch ein deutliches Zeichen des Vertrauens. Die enge Zusammenarbeit zeigt: Die regionale Kompetenz der Eichsfeldwerke und ihrer Tochtergesellschaft EW Energie ist letztlich ein Gewinn für alle Seiten.
ZU DEN MAGAZINBEREICHEN
Nachhaltigkeit
Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit sind untrennbar miteinander verbunden.
Knowhow
Unser langjährig erworbenes Wissen ermöglicht uns, bei Lösungen oft voranzugehen.
Umweltschutz
Beim Erhalt unserer Welt für die nächste Generation kommt es auf jede Einzelmaßnahme an.
Lebensqualität
Die Lebensqualität in der Region zu steigern, ist uns ein besonderes Anliegen.