Kontinuität garantiert: WAZ Obereichsfeld investiert Millionen und beschließt Abwassergebühren für vier Jahre.
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Kontinuität garantiert: WAZ Obereichsfeld investiert Millionen und beschließt Abwassergebühren für vier Jahre.

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Hohe Investitionstätigkeit für eine stabile Ver- und Entsorgungs-Infrastruktur im Verbandsgebiet – dafür steht der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ). Allein im Abwasserbereich investiert er bis 2021 rund 30 Millionen Euro. Der Zweckverband und seine Betriebsführerin, die EW Wasser GmbH, bleiben damit zuverlässige Partner für die Städte und Gemeinden der Region. So wird die Erweiterung oder Erneuerung der leitungsgebundenen Einrichtungen auch zukünftig bei Straßenbaumaßnahmen garantiert.

Schwerpunktprojekte sind darüber hinaus die Erweiterung und energetische Modernisierung der Kläranlage Horsmar oder auch der Aufbau des Entwässerungssystems in der Gemeinde Anrode mit Anschluss an die neue Kläranlage Schildbach. Gemeinsam mit ihrer Eichsfeldwerke-Schwester, der EW Projekt GmbH, ist die EW Wasser GmbH mit der Erschließung des Heiligenstädter Gewerbegebiets an der A38 Ost befasst.

Bei den Investitionen gilt es auch die Anforderungen des Gesetzgebers an die weitergehende Abwasserreinigung zu berücksichtigen: so zum Beispiel die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Im Oktober 2017 wurde die Kläranlage Birkenfelde fertiggestellt. Damit sowie durch den derzeitigen Ausbau der Kreisstraße in der Ortsdurchfahrt wird ein großer Schritt für die Verbesserung der Gewässergüte im Einzugsgebiet des Birkenbaches gemacht.

Mit der Anpassung des Düngemittelrechtes sind neue Rahmenbedingungen beim Anlagenbetrieb in der Klärschlammverwertung einzuhalten. Stabilität garantieren hier die deutlich verringerten Schlammmengen durch die Faulgasgewinnung auf der Kläranlage Leinetal – perspektivisch auch in Horsmar – mit Eigenstromerzeugung. 

Über die Abwassergebührenkalkulation für die Jahre 2018 bis 2021 entschied am 7. Dezember 2017 die Verbandsversammlung des WAZ Obereichsfeld. Im Ergebnis der genannten Punkte beschlossen die Verbandsräte die Grund- und Beseitigungsgebühren zum 1. Januar 2018 moderat anzupassen und die Einleitgebühren weiterhin konstant zu halten. Für Haushalte mit der Standard-Zählergröße Qn 2,5, und damit für 98 Prozent aller WAZ-Kunden, bedeutet das eine Erhöhung der Abwassergrundgebühren um 1 Euro/Monat. Für größere Zähler werden die Grundgebühren entsprechend angepasst. Die Gebühren für die Entsorgung von Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen ändern sich von 31,71 Euro/m³ auf 32,01 Euro/m³, die der abflusslosen Gruben von 18,96 Euro/m³ Abwasser auf 22,64 Euro/m³.

Im Trinkwasserbereich sind konstante Preise bis Ende 2018 garantiert. Auch nach Anpassung der Abwassergebühren bleibt der WAZ Obereichsfeld einer der günstigsten Ver- und Entsorger Thüringens.

Für Fragen stehen die Mitarbeiter des Zweckverbands unter 03606/655-144 gern zur Verfügung. Online werden die Informationen hier angeboten. 

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