Weltwassertag 2019: Voller Einsatz für das Selbstverständliche.
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Weltwassertag 2019: Voller Einsatz für das Selbstverständliche.

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Im Alltag muss man sich um vieles Gedanken machen, eine reibungslose Wasserver- und Abwasserentsorgung gehört meistens nicht dazu. Der jährliche Weltwassertag am 22. März will das Bewusstsein für die Ressource Wasser schärfen. Denn was in vielen Regionen der Erde nicht selbstverständlich ist, geschieht auch bei uns nicht von Zauberhand.

52 Mitarbeiter setzen sich bei der EW Wasser für eine sichere Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung ein. Die Eichsfeldwerke-Tochter sorgt als Betriebsführerin des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) dafür, dass täglich 5,6 Millionen Liter Trinkwasser für 46.000 Menschen im Verbandsgebiet zur Verfügung stehen und reinigt das Abwasser von mehr als 72.000 Einwohnern. Zusätzlich modernisiert und erweitert sie kontinuierlich Trinkwasserleitungen, Abwasserkanäle, Bohrbrunnen und Klärwerke. Fast 300 Millionen Euro hat der Zweckverband seit 1990 insgesamt für bedarfsgerechte Lösungen im Trink- und Abwasserbereich investiert.

Allein im letzten Jahr wurden 45 Einzelmaßnahmen auf den Weg gebracht. Darunter sind häufig Gemeinschaftsprojekte wie die Ortsnetzsanierungen in Wilbich oder Großbartloff. In Birkenfelde entstand zusätzlich zur Erneuerung der Trinkwasserleitungen und Abwasserkanäle eine naturnahe Kläranlage. Diese ist durch die Kombination von Scheibentauchkörpern und Schönungsteichen/Biofiltern besonders energie- und platzsparend. Sie fügt sich sehr gut ins Landschaftsbild ein und zeichnet sich durch eine hohe Betriebssicherheit aus. Insgesamt betreibt die EW Wasser noch sechs weitere naturnahe Anlagen dieser Art: in Katharinenberg (Inbetriebnahme: 1993), in Wüstheuterode (2004), in Berka vor dem Hainich (2008), in Küllstedt/Büttstedt (2009), bei Arenshausen mit der Kläranlage Unteres Leinetal (2012) und Schildbach bei Lengefeld (2017). Aktuell ist eine solche Kläranlage auch für die Gemeinde Thalwenden in Planung. Das Projekt wird zu 75 Prozent vom Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz gefördert. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen.

In einem Entsorgungsgebiet, das mit 775 km2 zu den größten in Thüringen gehört, bedarf es aber auch großer zentraler Lösungen zur Abwasserbehandlung. In Horsmar wird deshalb bei laufendem Betrieb die bestehende Kläranlage von 9.900 auf 15.000 Einwohnerwerte erweitert und energetisch optimiert. Zum einen wird sie danach energieeffizienter arbeiten. Zum anderen ermöglicht die Erweiterung den Ausbau des Gewerbegebiets in Dingelstädt. Vorbild für die Modernisierung ist die Kläranlage Leinetal. Im Trinkwasserbereich entstanden in 2017/18 neue Bohrbrunnen in Heilbad Heiligenstadt und Bischofroda. Darüber hinaus hat die kontinuierliche Erneuerung der Trinkwassernetze zu einem Rückgang der Wasserverlustquote von 52,1 Prozent im Jahr 1993 auf 12,9 Prozent im vergangenen Jahr geführt.

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Maßstabsgetreue Minikläranlage: Für ihr Schulprojekt durften Niklas Hoffmann (rechts) und Bastian Wojtas der EW Wasser beim Bau der Kläranlage Birkenfelde genau über die Schulter schauen.